Wenn man über Digitalisierung spricht, denken viele sofort an große Systeme, an ERP-Lösungen, an Automatisierung von Produktion oder an ausgefeilte Workflows. Doch in nahezu jedem Unternehmen – egal ob Handwerksbetrieb, KMU, Dienstleister oder Industrie – gibt es einen Bereich, der oft übersehen wird und trotzdem jeden Tag massiv Zeit, Geld und Nerven kostet: Dokumente.
Rechnungen, Lieferscheine, Verträge, interne Formulare, Posteingänge, E-Mails, eingescanntes Material, Fotos von der Baustelle, Bestellungen, Genehmigungen, Bescheide – und das oft alles in völlig unterschiedlichen Formaten und Qualitäten. Und genau hier entsteht das Problem: Dokumente müssen gefunden, verstanden, verarbeitet, abgelegt und freigegeben werden. Und das oft manuell.
Viele Unternehmen arbeiten effizient – bis es zu viel wird. Denn:
- Dokumente kommen aus verschiedenen Quellen
- werden manuell sortiert
- liegen falsch abgelegt
- enthalten unvollständige Informationen
- brauchen Eingaben, Nachbearbeitung, Kontrolle
- verursachen Suchzeiten und Rückfragen
Und spätestens dann, wenn das Unternehmen wächst oder Personal knapp wird, stößt dieses System an seine Grenzen. Genau hier setzt die KI von DocuWare an – und sie verändert diese Abläufe radikal, verlässlich und spürbar.
Inhaltsverzeichnis
1. Die aktuelle Herausforderung: Dokumentenprozesse im Jahr 2026
2. Was DocuWare IDP (Intelligent Document Processing) ist – und was die Technologie so besonders macht
3. Wie die KI von DocuWare Dokumente erkennt, versteht und verarbeitet
4. Beispiele aus echten Projekten von r2 business solutions
5. Erklärung der wichtigsten KI-Begriffe (OCR, HTR, NLP, Machine Learning)
6. Zeitstrahl: Die Entwicklung der DocuWare KI
7. DocuWare AI Hub – Warum diese Innovation die Zukunft sichert
8. Der Nutzen für KMU & Handwerk im DACH-Raum
9. Fazit: Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für DocuWare KI ist
Illustration (KI-generiert)
Die aktuelle Herausforderung: Dokumentenprozesse im Jahr 2026
Im Jahr 2026 stehen viele Unternehmen vor derselben Situation: Sie haben moderne Software, digitale Ablagen, Cloud-Systeme und automatisierte Workflows – aber ausgerechnet der Bereich, der jeden Tag im Zentrum des operativen Geschäfts steht, funktioniert noch immer zu einem großen Teil manuell: Dokumente.
Rechnungen, Lieferscheine, Verträge, Formulare, Baustellenfotos, PDFs aus Behördenportalen, E-Mail-Anhänge, Scans, Screenshots – die Vielfalt ist größer als je zuvor. Die digitale Welt erzeugt Dokumente schneller, als Unternehmen sie verarbeiten können.
Bei r2 business solutions sehen wir dieses Muster täglich:
Geschäftsführer sagen uns oft, „wir haben eh digitalisiert“, aber sobald wir gemeinsam in die Realität eintauchen, wird klar: Die Dokumentenmenge hat in den letzten Jahren so stark zugenommen, dass klassische Prozesse nicht mehr mithalten können.
Das Dokumentenproblem ist nicht die Menge – sondern die manuelle Interpretation
Die Herausforderungen sind immer dieselben:
- Dokumenttypen müssen händisch erkannt werden
- Rechnungsdaten werden abgetippt
- handschriftliche Lieferscheine müssen entschlüsselt werden
- Dateien liegen an verschiedenen Orten
- Workflows verzögern sich, weil Informationen fehlen
Ein Beispiel aus einem unserer Projekte:
Ein Installationsbetrieb mit rund 20 Mitarbeitenden verarbeitet mittlerweile über 2.000 Dokumente pro Monat, die aus E-Mails, Scans und Handyfotos stammen. Trotz digitaler Ablage dauerte die Bearbeitung oft mehrere Tage, weil jede Datei erst verstanden und zugeordnet werden musste.
Warum Dokumente 2026 zum Engpass werden
• Dokumente entstehen schneller, als Teams sie verarbeiten können.
• Jeder Beleg muss manuell verstanden, geprüft und zugeordnet werden.
• Klassische digitale Ablagen reichen nicht mehr aus – Prozesse brauchen Intelligenz.
Was DocuWare IDP ist – und warum diese Technologie 2026 genau zur richtigen Zeit kommt
Wenn man über Digitalisierung spricht, denken viele sofort an Automatisierung, ERP-Systeme oder moderne Cloud-Lösungen. Doch all diese Systeme haben einen gemeinsamen Engpass: Sie brauchen Daten, die korrekt und vollständig sind. Und genau diese Daten stecken in Dokumenten – Rechnungen, Formularen, Verträgen, Lieferscheinen, E-Mails, PDFs.
Bisher wurden diese Inhalte überwiegend manuell ausgelesen.
Doch mit DocuWare IDP (Intelligent Document Processing) beginnt eine neue Phase: Dokumente werden nicht mehr nur angezeigt oder abgelegt, sondern verstanden.
Was ist DocuWare IDP?
DocuWare IDP ist die KI-basierte Erweiterung des Dokumentenmanagementsystems DocuWare.
Vorgestellt im Dezember 2024, markiert sie den Übergang vom klassischen DMS hin zu einem System, das Inhalte automatisch erkennt, interpretiert und verarbeitet.
IDP besteht im Kern aus vier Technologien:
1. OCR – Optische Zeichenerkennung
Liest gedruckte Inhalte aus PDFs, Scans und Bildern.
2. HTR – Handschriftenerkennung
Erkennt typische Handschrift auf Lieferscheinen, Formularen oder Serviceberichten – extrem relevant für Handwerk & KMU.
3. NLP – Verarbeitung natürlicher Sprache
Identifiziert, welche Art von Dokument vorliegt, selbst wenn das Layout unbekannt ist oder Informationen nicht sauber strukturiert sind.
4. Machine Learning
Verbessert sich kontinuierlich mit jeder Nutzung, jeder Korrektur, jedem neuen Dokument.
Was früher mühsam von Mitarbeitern erledigt wurde – Dokumenttyp erkennen, Daten abtippen, Inhalte prüfen, Ablage bestimmen – passiert jetzt automatisch im Hintergrund.
Illustration (KI-generiert)
Warum IDP 2026 eine so hohe Relevanz hat
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Dokumentenmengen schneller steigen als Personalressourcen. Unternehmen müssen:
- schneller verarbeiten
- zuverlässiger freigeben
- transparenter dokumentieren
- weniger Fehler zulassen
Genau dafür ist IDP gebaut.
Es reduziert manuelle Eingaben, beschleunigt Workflows und stellt sicher, dass Dokumente schon beim Eingang verstanden werden.
Ein Kunde aus dem Baunebengewerbe erhielt täglich 30–50 handschriftliche Lieferscheine – oft unterschiedlich ausgefüllt, schwer lesbar und mit spontanen Notizen ergänzt. Bis dahin musste jede Position manuell kontrolliert, abgetippt und dem richtigen Projekt zugeordnet werden. Ein Prozess, der nicht nur fehleranfällig war, sondern das Büro jeden Tag mehrere Stunden band.
Nach der Einführung von DocuWare IDP änderte sich dieser Ablauf grundlegend. Die KI erkennt nun automatisch Lieferdatum, Material, Mengen, das zugehörige Projekt und sogar den bearbeitenden Monteur – selbst dann, wenn die Schrift nicht sauber ist oder das Dokument als Smartphone-Foto ankommt.
Das Ergebnis: Die Verwaltung spart über 10 Stunden pro Woche – jede einzelne Woche.
Was IDP im Alltag tatsächlich verändert
DocuWare IDP verändert nicht nur einzelne Schritte, sondern den gesamten Umgang mit Dokumenten. Früher mussten Mitarbeiter jeden Beleg öffnen, interpretieren, sortieren und händisch weiterleiten. Heute beginnt die Arbeit schon im Hintergrund, noch bevor jemand das Dokument überhaupt gesehen hat.
Wenn beispielsweise ein Sammel-PDF eintrifft – etwa mehrere Lieferscheine in einer Datei –, erkennt IDP automatisch, welche Seiten zusammengehören, trennt sie korrekt voneinander und identifiziert zugleich, um welche Art von Dokument es sich jeweils handelt. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Layout exakt dem vorherigen entspricht oder ob der Lieferant sein Formular wieder einmal verändert hat. Die KI versteht Inhalte, nicht nur Formate.
Sobald der Dokumenttyp erkannt wurde, extrahiert IDP die relevanten Informationen. Typische Beispiele sind:
- Rechnungsnummern, Beträge und Fälligkeitsdaten
- Projektnummern oder Kundenreferenzen
- Material- und Mengenangaben
- Namen, Ansprechpartner oder Lieferantenkennungen
Unklare Bereiche blendet das System nicht einfach aus, sondern markiert sie – sodass Mitarbeitende gezielt prüfen können, statt ein ganzes Dokument nach möglichen Fehlerstellen durchsuchen zu müssen.
Besonders beeindruckend ist, wie gut IDP mit realen Bedingungen zurechtkommt. Bei r2 sehen wir das täglich: Handyfotos von der Baustelle, leicht schiefe Scans, Schattenwürfe, Stempel, handschriftliche Ergänzungen – all das, was im echten Arbeitsleben völlig normal ist, aber klassische Systeme oft aus dem Konzept bringt. Genau hier bleibt IDP stabil. Es ist nicht für Laborbedingungen entwickelt worden, sondern für den Alltag in Büros, Werkstätten und Baustellen.
Weil das System bei jedem neuen Dokument dazulernt, wird es mit der Zeit immer präziser. Jede Korrektur fließt in das Modell ein, neue Lieferanten werden schneller erkannt, wiederkehrende Dokumenttypen nahezu perfekt verstanden. Dadurch starten Workflows früher, Freigaben laufen schneller und Mitarbeiter gewinnen wertvolle Zeit zurück – Zeit, die vorher in Datentippen oder Ablagesuche verloren gegangen ist.
Kurz gesagt:
IDP verwandelt Dokumente von einem täglichen Arbeitsaufwand in einen automatisierten Informationsfluss, der den gesamten Betrieb entlastet.
Wie die KI von DocuWare Dokumente erkennt, versteht und verarbeitet
Der größte Irrtum bei KI-gestützter Dokumentenverarbeitung ist die Annahme, es gehe „nur“ um Texterkennung. In der Praxis liegt die eigentliche Herausforderung nicht darin, Buchstaben aus einem Dokument zu lesen, sondern darin, zu verstehen, was ein Dokument ist, welche Information relevant ist und wie diese Information weiterverwendet werden soll.
Genau hier setzt die KI von DocuWare an.
Vom Dokument zur Information – der grundlegende Unterschied
Klassische digitale Ablagen speichern Dokumente.
Klassische OCR liest Text aus Dokumenten.
DocuWare IDP geht einen Schritt weiter:
Es verarbeitet Dokumente als Informationsquellen, nicht als Dateien.
Das bedeutet:
- Ein Dokument ist nicht mehr nur ein PDF oder ein Bild.
- Es wird als Rechnung, Lieferschein, Vertrag oder Formular inhaltlich eingeordnet.
- Die enthaltenen Informationen werden kontextbezogen extrahiert.
- Erst danach werden Prozesse ausgelöst.
Schritt 1: Automatisierte Vorverarbeitung realer Dokumente
Bevor Inhalte erkannt werden können, müssen Dokumente technisch „lesbar“ gemacht werden. In der Realität sind Dokumente jedoch selten perfekt:
- Scans sind schief oder unscharf
- Fotos kommen direkt vom Smartphone
- Dokumente enthalten Stempel, Markierungen oder Notizen
- Mehrere Belege sind in einer Datei zusammengefasst
DocuWare IDP beginnt daher mit einer automatisierten Vorverarbeitung:
- Seiten werden ausgerichtet
- Kontraste und Lesbarkeit optimiert
- Mehrseitige Dokumente logisch zusammengeführt oder getrennt
Dieser Schritt ist entscheidend, weil er die Basis für alle folgenden KI-Analysen bildet.
Schritt 2: Dokumentklassifizierung über Inhalte statt Layouts
Einer der größten Schwachpunkte klassischer Systeme ist ihre Abhängigkeit von festen Layouts oder Templates. Ändert ein Lieferant sein Design, bricht der Prozess.
DocuWare IDP arbeitet anders:
Die KI analysiert inhaltliche Muster, nicht starre Positionen.
Beispiele:
- Typische Begriffe und Wortkombinationen
- Relationen zwischen Zahlen, Texten und Bezeichnungen
- Wiederkehrende semantische Strukturen
So kann das System erkennen, ob es sich um:
- eine Eingangsrechnung
- einen Lieferschein
- einen Vertrag
- ein Formular
handelt – selbst wenn Layout, Sprache oder Struktur variieren.
Diese Fähigkeit ist besonders relevant in Branchen mit vielen externen Dokumentenquellen.
Schritt 3: Kontextbasierte Datenextraktion
Nach der Klassifizierung folgt die eigentliche Kernleistung: die gezielte Extraktion relevanter Informationen.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Text auszulesen, sondern die richtigen Daten im richtigen Zusammenhang zu erfassen, zum Beispiel:
- Rechnungsnummern, Beträge, Steuerinformationen
- Liefer- und Leistungsdaten
- Projekt- oder Auftragsreferenzen
- Kunden- oder Lieferantenangaben
Wichtig:
Die KI trifft keine „blinden Entscheidungen“. Extraktionsergebnisse sind prüfbar und können in Freigabe- oder Validierungsprozesse eingebunden werden. Mitarbeitende konzentrieren sich dadurch auf Ausnahmen – nicht auf Routine.
Schritt 4: Übergabe an strukturierte Prozesse
Erst wenn Inhalte erkannt und interpretiert sind, entfaltet Automatisierung ihren vollen Nutzen.
Die extrahierten Informationen können:
- Workflows starten
- Freigaben auslösen
- Fristen überwachen
- Daten an Buchhaltung, ERP oder Projektverwaltung übergeben
Dokumente werden damit zu aktiven Prozessbestandteilen, nicht zu passiven Ablageobjekten.
Illustration (KI-generiert)
Warum dieser Ansatz im Alltag so wirkungsvoll ist
In realen Unternehmen sehen Dokumente selten „ideal“ aus. Genau dafür ist dieser mehrstufige KI-Ansatz entscheidend:
- Er reduziert Abhängigkeiten von festen Regeln
- Er skaliert mit steigenden Dokumentenmengen
- Er funktioniert auch bei wechselnden Formaten und Qualitäten
Mit jeder Nutzung verbessert sich das System weiter, da wiederkehrende Muster schneller erkannt werden und Prüfaufwände sinken.
Zusammengefasst:
DocuWare KI automatisiert nicht einfach einzelne Arbeitsschritte. Sie verschiebt den Fokus weg vom manuellen Dokumentenhandling hin zu einem strukturierten Informationsfluss, der Prozesse verlässlich unterstützt.
Beispiele aus echten Projekten von r2 business solutions
In der Theorie klingt KI-gestützte Dokumentenverarbeitung oft beeindruckend. In der Praxis zeigt sich ihr Wert jedoch erst dort, wo Dokumente unter realen Bedingungen entstehen: auf Baustellen, in Werkstätten, im Außendienst oder im täglichen E-Mail-Chaos.
Bei r2 business solutions sehen wir immer wieder dieselbe Ausgangslage:
Unternehmen sind grundsätzlich digital aufgestellt, stoßen aber bei Dokumenten an ihre Grenzen. Nicht wegen fehlender Software – sondern wegen der Vielzahl, Vielfalt und Unordnung der Belege.
Die folgenden Beispiele stammen aus realen Projekten und zeigen, wo DocuWare IDP im Alltag tatsächlich entlastet.
Ein Kunde aus dem Baunebengewerbe erhielt täglich 30–50 handschriftliche Lieferscheine – oft unterschiedlich ausgefüllt, schwer lesbar und mit spontanen Notizen ergänzt. Bis dahin musste jede Position manuell kontrolliert, abgetippt und dem richtigen Projekt zugeordnet werden. Ein Prozess, der nicht nur fehleranfällig war, sondern das Büro jeden Tag mehrere Stunden band.
Nach der Einführung von DocuWare IDP änderte sich dieser Ablauf grundlegend. Die Dokumente werden nun automatisiert erfasst, inhaltlich eingeordnet und relevante Informationen wie Datum, Material, Mengen und Projektbezug extrahiert. Auch Smartphone-Fotos aus dem Außendienst können verarbeitet werden.
Das Ergebnis: Deutlich weniger manuelle Erfassung, kürzere Durchlaufzeiten und eine spürbare Entlastung der Verwaltung.
Ein Dienstleistungsunternehmen erhielt Eingangsrechnungen aus unterschiedlichsten Quellen: als PDF per E-Mail, als Scan von Papierbelegen und als Download aus Kunden- oder Lieferantenportalen. Jede Rechnung musste manuell geprüft, zugeordnet und an die Buchhaltung weitergeleitet werden.
Mit DocuWare IDP werden die eingehenden Dokumente automatisch klassifiziert und relevante Rechnungsinformationen extrahiert. Die Buchhaltung konzentriert sich seither auf Prüfung und Freigabe statt auf Datenerfassung.
Das Ergebnis: Gleichmäßigere Bearbeitung, weniger Rückfragen und ein deutlich stabilerer Monatsabschluss – auch bei hohem Belegaufkommen.
Ein Handwerksbetrieb dokumentierte seine Baustellen mit Fotos vom Smartphone. Die Bilder wurden per Messenger oder E-Mail versendet und später manuell Projekten zugeordnet. Oft gingen Informationen verloren oder waren nur schwer auffindbar.
Durch die strukturierte Ablage in DocuWare und die inhaltliche Erkennung begleitender Dokumente können Fotos, Lieferscheine und Zusatzinformationen projektbezogen abgelegt und wiedergefunden werden.
Das Ergebnis: Bessere Nachvollziehbarkeit, weniger Rückfragen aus dem Büro und eine deutlich sauberere Projektdokumentation.
Ein KMU wuchs innerhalb kurzer Zeit stark, ohne dass die Verwaltungsabteilung entsprechend aufgestockt werden konnte. Die Dokumentenmenge stieg deutlich, die Bearbeitungszeiten ebenso.
Mit der Einführung von DocuWare IDP konnten bestehende Prozesse stabilisiert werden. Dokumente werden früher im Prozess verstanden, Workflows starten automatisch und manuelle Zwischenschritte entfallen.
Das Ergebnis: Das Unternehmen konnte weiter wachsen, ohne proportional mehr Zeit in Dokumentenverwaltung investieren zu müssen.
Warum diese Beispiele entscheidend sind
Alle gezeigten Fälle haben eines gemeinsam:
Das Problem war nicht fehlende Digitalisierung, sondern fehlende Intelligenz im Dokumentenprozess.
DocuWare IDP wirkt dort, wo:
- Dokumente aus vielen Quellen kommen
- Inhalte variieren
- Qualität nicht perfekt ist
- Geschwindigkeit entscheidend wird
- Genau in diesen Situationen entsteht der größte Hebel.
Erklärung der wichtigsten KI-Begriffe: OCR, HTR, NLP & Machine Learning
Wenn von „KI in der Dokumentenverarbeitung“ gesprochen wird, fallen schnell viele Fachbegriffe. Oft werden sie vermischt oder stark vereinfacht. Für ein realistisches Verständnis ist es wichtig zu wissen, welche Technologie welchen Teil der Arbeit übernimmt – und wo ihre Grenzen liegen.
OCR – Optical Character Recognition (Texterkennung)
OCR ist die Grundlage nahezu jeder digitalen Dokumentenverarbeitung.
Sie sorgt dafür, dass gedruckter Text aus Bildern, Scans oder PDFs maschinenlesbar wird.
Was OCR kann:
- Buchstaben und Zahlen erkennen
- Text aus PDFs und Bildern extrahieren
- Inhalte durchsuchbar machen
Was OCR nicht kann:
- Inhalte verstehen
- Zusammenhänge erkennen
- entscheiden, welche Information relevant ist
OCR allein beantwortet nur die Frage: Was steht auf dem Dokument?
Nicht: Was bedeutet es?
HTR – Handwritten Text Recognition (Handschriftenerkennung)
HTR ist eine Weiterentwicklung der OCR und speziell für handschriftliche Inhalte ausgelegt.
Warum HTR entscheidend ist:
- Viele reale Dokumente enthalten Handschrift
- Lieferscheine, Serviceberichte, Notizen, Ergänzungen
- Besonders im Handwerk und Außendienst unverzichtbar
HTR arbeitet nicht mit festen Zeichenformen, sondern mit Wahrscheinlichkeiten und Mustern:
- Wie schreiben Menschen Zahlen?
- Wie unterscheiden sich ähnliche Buchstaben?
- Welche Begriffe tauchen im Kontext typischerweise auf?
Wichtig zu verstehen:
HTR ist nie „perfekt“, aber sie reduziert den manuellen Aufwand erheblich – vor allem, wenn wiederkehrende Handschriften oder Dokumenttypen auftreten.
NLP – Natural Language Processing (Sprach- & Kontextverständnis)
NLP ist der entscheidende Schritt vom reinen Lesen zum Verstehen.
Während OCR und HTR Texte erfassen, sorgt NLP dafür, dass das System erkennt:
- um welche Art von Dokument es sich handelt
- welche Informationen zusammengehören
- welche Bedeutung einzelne Inhalte im Kontext haben
Beispiel:
- Eine Zahl allein ist nur eine Zahl
- NLP erkennt, ob es sich um einen Betrag, eine Menge, ein Datum oder eine Referenz handelt
Damit beantwortet NLP die Frage:
Was ist das für ein Dokument und welche Information ist relevant?
Gerade bei wechselnden Layouts, unterschiedlichen Lieferanten oder uneinheitlichen Formularen ist NLP der Schlüssel zur Stabilität.
Machine Learning – Lernen aus Nutzung und Korrektur
Machine Learning sorgt dafür, dass Systeme nicht statisch bleiben.
Im Kontext der Dokumentenverarbeitung bedeutet das:
- Wiederkehrende Muster werden schneller erkannt
- Korrekturen fließen in zukünftige Erkennungen ein
- ähnliche Dokumente werden zunehmend präziser verarbeitet
Wichtig:
Machine Learning ersetzt keine Kontrolle. Es unterstützt Prozesse, indem es Routinefälle automatisiert und Menschen von Wiederholungsarbeit entlastet.
Damit beantwortet Machine Learning die Frage: Wie wird das System mit der Zeit besser?
Warum das Zusammenspiel entscheidend ist
Keine dieser Technologien allein löst das Dokumentenproblem.
Erst das Zusammenspiel macht automatisierte Prozesse möglich:
- OCR & HTR liefern lesbare Inhalte
- NLP sorgt für Verständnis
- Machine Learning verbessert die Ergebnisse kontinuierlich
So entsteht ein System, das nicht nur digitalisiert, sondern strukturiert, priorisiert und vorbereitet – für Freigaben, Buchhaltung, Projekte oder Archivierung.
Kurz gesagt:
Diese Technologien sind keine Zukunftsvision. Sie sind die technische Basis dafür, dass Dokumente im Alltag nicht mehr bremsen, sondern Prozesse zuverlässig unterstützen.
Die Entwicklung von DocuWare KI – von digitaler Ablage zu intelligenten Dokumentenprozessen
Die Einführung von KI in der Dokumentenverarbeitung ist kein einzelnes Produkt-Release, sondern das Ergebnis einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Statt eines plötzlichen Technologiesprungs zeigt sich bei DocuWare eine klare Linie: von ersten KI-gestützten Indexierungsansätzen über die systematische Einordnung von Intelligent Document Processing bis hin zur strategischen Bündelung von KI-Kompetenz.
Der folgende Zeitstrahl zeigt die wichtigsten belegbaren Meilensteine dieser Entwicklung – jeweils basierend auf offiziellen Veröffentlichungen von DocuWare selbst. Er macht sichtbar, wann welche Themen relevant wurden und wie sich der Fokus von reiner Texterkennung hin zu intelligenter, kontextbasierter Dokumentenverarbeitung verschoben hat.
So entsteht ein realistisches Bild davon, warum KI heute ein zentraler Bestandteil moderner Dokumentenprozesse ist – und warum diese Entwicklung nicht zufällig, sondern konsequent erfolgt ist.
-
Intelligent Indexing – frühe KI-gestützte Indexierung
DocuWare ordnet Intelligent Indexing als KI-/Machine-Learning-Ansatz ein, um relevante Dokumentinformationen automatisiert zu erkennen und zu indexieren.
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IDP wird als nächster Schritt positioniert
DocuWare beschreibt Intelligent Document Processing als wichtigen Evolutionsschritt für dokumentenbasierte Prozesse und kündigt weitere Einblicke/Use Cases an.
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IDP Buyer’s Guide – Grundlagen & Einordnung
DocuWare erklärt IDP als Zusammenspiel von Texterkennung (OCR), Handschriftenerkennung (HTR) und KI-Methoden für Klassifizierung und Extraktion.
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Offizielle Einführung von DocuWare IDP
DocuWare stellt IDP offiziell vor – mit Fokus auf intelligente Dokumentenverarbeitung (u. a. Vorverarbeitung, Klassifizierung und Datenextraktion).
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Eröffnung des DocuWare AI Hub
DocuWare kündigt den AI Hub als Zentrum für KI-Forschung und -Entwicklung an, um KI-Lösungen strategisch weiterzuentwickeln und zu bündeln.
-
Ausblick 2025/26 – IDP-Funktionen im Überblick
DocuWare fasst zentrale IDP-Themen zusammen und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung intelligenter Dokumentenprozesse.
DocuWare AI Hub – warum diese Entwicklung strategisch entscheidend ist
Mit der Einführung von Intelligent Document Processing ist KI bei DocuWare kein Einzelmodul mehr, sondern ein zentrales Entwicklungsthema. Genau an diesem Punkt setzt der DocuWare AI Hub an.
Der AI Hub ist kein neues Produkt und kein Feature, das man „aktiviert“. Er ist vielmehr die organisatorische und technologische Grundlage dafür, wie KI bei DocuWare künftig entwickelt, getestet und in das Produkt integriert wird.
Was der DocuWare AI Hub tatsächlich ist
Der DocuWare AI Hub wurde als dediziertes Zentrum für KI-Forschung und -Entwicklung aufgebaut. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln, Entwicklungszyklen zu verkürzen und KI-Funktionen kontrolliert weiterzuentwickeln.
Konkret bedeutet das:
- KI-Entwicklung erfolgt zentral, nicht verteilt über einzelne Teams
- neue KI-Funktionen werden systematisch in bestehende Produktarchitekturen integriert
- der Fokus liegt auf proprietären, vertrauenswürdigen KI-Lösungen, nicht auf experimentellen Einzellösungen
Warum das für Kunden mehr ist als eine interne Maßnahme
Viele KI-Initiativen scheitern langfristig nicht an der Technologie selbst, sondern an dem, was nach der ersten Einführung passiert. Funktionen werden nicht konsequent weiterentwickelt, neue Anforderungen lassen sich nur schwer integrieren oder es entsteht eine starke Abhängigkeit von externen KI-Diensten, deren Richtung und Verfügbarkeit Unternehmen nicht beeinflussen können.
Der DocuWare AI Hub setzt genau an dieser Stelle an. Er schafft die organisatorische und technische Basis dafür, dass KI-Funktionen nicht isoliert entstehen, sondern langfristig gepflegt und weitergedacht werden. Bestehende Lösungen wie Intelligent Document Processing lassen sich dadurch kontinuierlich verbessern, während neue Anwendungsfälle auf derselben stabilen Grundlage aufgebaut werden können. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Sie müssen ihre Prozesse nicht bei jeder Neuerung neu aufsetzen, sondern können bestehende Abläufe schrittweise weiterentwickeln. KI wird dadurch nicht zu einem kurzfristigen Projekt, sondern zu einem planbaren Bestandteil der Systemlandschaft.
Einordnung im Kontext von Intelligent Document Processing
Gerade im Bereich Intelligent Document Processing zeigt sich, warum ein solcher Ansatz notwendig ist. Dokumentenprozesse verändern sich laufend. Neue Dokumenttypen kommen hinzu, Sprachen wechseln, die Qualität von Belegen variiert stark und auch rechtliche sowie regulatorische Anforderungen entwickeln sich weiter. Ein statisches System kann diese Dynamik kaum abbilden.
Der AI Hub schafft die Voraussetzung, auf solche Veränderungen kontinuierlich zu reagieren, ohne dass Unternehmen regelmäßig vor grundlegenden Systementscheidungen stehen. Verbesserungen erfolgen schrittweise, bestehende Prozesse behalten ihre Gültigkeit und die Qualität der Dokumentenverarbeitung steigt über die Zeit hinweg – nicht sprunghaft, sondern nachhaltig.
Für Anwender bedeutet das vor allem Investitionssicherheit. Einmal eingeführte Prozesse bleiben nutzbar, entwickeln sich weiter und profitieren von Verbesserungen, ohne dass zusätzlicher Implementierungsaufwand entsteht. Statt punktueller Updates entsteht eine kontinuierliche Optimierung im Hintergrund.
Warum das gerade für KMU relevant ist
Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind darauf angewiesen, dass digitale Lösungen stabil, überschaubar und verlässlich bleiben. Sie haben weder die personellen Ressourcen noch die Zeit, regelmäßig neue Technologien neu zu bewerten oder bestehende Prozesse grundlegend umzubauen. Entscheidend ist daher, dass Systeme mitwachsen, ohne dabei immer komplexer zu werden.
Der DocuWare AI Hub signalisiert genau diesen Anspruch. KI ist hier kein kurzfristiges Trendthema, sondern ein langfristiger Entwicklungsfokus. Für KMU bedeutet das konkret:
- Planungssicherheit: KI-Funktionen entwickeln sich weiter, ohne dass bestehende Prozesse ersetzt werden müssen.
- Geringerer Pflegeaufwand: Verbesserungen erfolgen im Hintergrund, statt durch regelmäßige Systemwechsel.
- Stabile Investitionen: Einmal eingeführte Lösungen behalten ihren Wert über Jahre hinweg.
- Praxisnähe: Neue KI-Funktionen orientieren sich an realen Dokumentenprozessen, nicht an theoretischen Szenarien.
So können KMU von modernen KI-Funktionen profitieren, ohne sich permanent mit technologischen Details, neuen Tools oder strategischen Richtungswechseln auseinandersetzen zu müssen. Digitalisierung bleibt dadurch handhabbar – und wird zur Unterstützung des Alltags statt zur zusätzlichen Baustelle.
Illustration (KI-generiert)
Der konkrete Nutzen für KMU & Handwerk im DACH-Raum
Digitalisierung wird oft mit großen Transformationen gleichgesetzt. In der Realität von KMU und Handwerksbetrieben im DACH-Raum geht es jedoch selten um radikale Umbrüche, sondern um Entlastung im Alltag. Genau hier liegt der eigentliche Nutzen von KI-gestützter Dokumentenverarbeitung mit DocuWare.
In vielen Betrieben sind Dokumente der stille Zeitfresser: Rechnungen, Lieferscheine, Serviceberichte, E-Mails, Scans, Fotos von der Baustelle oder Unterlagen aus Behördenportalen. Sie verursachen Arbeit, bevor überhaupt ein fachlicher Prozess beginnen kann. KI setzt genau an dieser Stelle an – nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Unterstützung für Routinen.
Entlastung dort, wo der Druck am höchsten ist
Gerade im DACH-Raum sind Unternehmen mit besonderen Rahmenbedingungen konfrontiert: Fachkräftemangel, steigende Dokumentationspflichten, hohe Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und oft sehr individuelle Abläufe. Der Nutzen von DocuWare IDP zeigt sich deshalb vor allem in der Summe vieler kleiner Verbesserungen.
Typische Effekte, die wir in der Praxis sehen:
- Weniger manuelle Erfassung: Dokumente müssen nicht mehr vollständig gelesen und abgetippt werden.
- Kürzere Durchlaufzeiten: Informationen stehen früher zur Verfügung, Freigaben verzögern sich seltener.
- Mehr Transparenz: Dokumente sind schneller auffindbar und eindeutig zugeordnet.
- Reduzierte Fehlerquote: Routinefehler durch Abschreiben oder falsche Ablage nehmen deutlich ab.
Diese Effekte sind nicht spektakulär – aber sie wirken jeden Tag.
Besonders relevant für Handwerk und projektorientierte Betriebe
Im Handwerk und in projektgetriebenen Unternehmen entstehen Dokumente häufig außerhalb des Büros. Lieferscheine werden handschriftlich ausgefüllt, Fotos mit dem Smartphone aufgenommen, Informationen spontan ergänzt. Klassische Systeme stoßen hier schnell an ihre Grenzen.
KI-gestützte Dokumentenverarbeitung ist in diesem Umfeld besonders wertvoll, weil sie mit diesen realen Bedingungen umgehen kann. Dokumente werden nicht nur gespeichert, sondern inhaltlich eingeordnet und projektbezogen nutzbar gemacht. Das reduziert Rückfragen, erleichtert die Nachkalkulation und verbessert die interne Abstimmung zwischen Büro und Außendienst.
Skalieren ohne proportionalen Mehraufwand
Ein weiterer zentraler Punkt für KMU ist Wachstum. Steigende Umsätze und mehr Projekte führen fast immer zu mehr Dokumenten – aber nicht automatisch zu mehr Personal. Genau hier entsteht häufig ein Engpass.
Mit intelligent verarbeiteten Dokumenten können Betriebe wachsen, ohne dass der Verwaltungsaufwand im gleichen Maß steigt. Prozesse bleiben stabil, auch wenn das Dokumentenvolumen zunimmt. Das ist kein theoretischer Vorteil, sondern ein entscheidender Faktor für langfristige Handlungsfähigkeit.
Zusammengefasst:
Der Nutzen von DocuWare KI liegt nicht in einem einzelnen Feature, sondern in der nachhaltigen Entlastung des Tagesgeschäfts. Für KMU und Handwerk im DACH-Raum bedeutet das: weniger Zeit für Dokumente, mehr Fokus auf das eigentliche Kerngeschäft – und Digitalisierung, die sich an den realen Abläufen orientiert, nicht umgekehrt.
Fazit: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für DocuWare KI ist
Dokumente waren lange ein notwendiges Übel der Digitalisierung. Sie wurden gescannt, abgelegt und verwaltet – aber selten wirklich verstanden. Genau hier hat sich in den letzten Jahren etwas grundlegend verändert. Mit KI-gestützter Dokumentenverarbeitung wird aus dem reinen Dokumentenmanagement ein aktiver Bestandteil betrieblicher Abläufe.
DocuWare Intelligent Document Processing zeigt sehr deutlich, dass es dabei nicht um ein einzelnes Feature oder einen kurzfristigen Technologietrend geht. Es geht um eine strukturelle Weiterentwicklung: Dokumente werden früher im Prozess verstanden, Informationen stehen schneller zur Verfügung und manuelle Routinetätigkeiten verlieren an Bedeutung.
Gerade für KMU und Handwerksbetriebe im DACH-Raum ist dieser Zeitpunkt entscheidend. Die Dokumentenmengen steigen weiter, die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Transparenz ebenfalls – während Zeit, Personal und Konzentration auf das Kerngeschäft knapper werden. Wer Dokumentenprozesse heute intelligenter gestaltet, verschafft sich nicht nur Effizienzgewinne, sondern auch langfristige Stabilität.
Wichtig ist dabei eines: KI entfaltet ihren Nutzen nicht automatisch. Sie muss sinnvoll in bestehende Abläufe eingebettet, realistisch bewertet und sauber eingeführt werden. Genau hier trennt sich kurzfristiger Aktionismus von nachhaltiger Digitalisierung.
Kurz gesagt:
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Dokumente nicht nur digital zu verwalten, sondern intelligent zu nutzen – und dabei auf Lösungen zu setzen, die langfristig mit dem Unternehmen wachsen.
Kosten verstehen. Prozesse verbessern. DocuWare richtig einführen.
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